EVA
KOT’ÁTKOVÁ
Collection of
Suppressed Voices
2. bis 4. Dez.
2016

<p><strong>Eva
Kot’átková, <em>Collection of Suppressed Voices</em>, 2014, Stahl, gebrannter
Ton, Prints auf Papier, Karton, Kreide, Körbe, Holz, Grösse variabel, Sammlung
Migros Museum für Gegenwartskunst, Foto: Dawn Blackman, </strong><strong>Frieze Art Fair London 2015,
Courtesy Meyer Riegger</strong></p>

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Eva Kot’átková, Collection of Suppressed Voices, 2014, Stahl, gebrannter Ton, Prints auf Papier, Karton, Kreide, Körbe, Holz, Grösse variabel, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, Foto: Dawn Blackman, Frieze Art Fair London 2015, Courtesy Meyer Riegger

Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Eva Kot’átková (*1982, Prag) stehen Fragen rund um die Konstruktion gesellschaftlicher Normen, Verhaltensweisen und Kontrollmechanismen. Anlässlich der Jubiläumsausstellung 20 – An Exhibition in Three Acts zeigt das Migros Museum für Gegenwartskunst Kot’átkovás Installation Collection of Suppressed Voices (2014), welche gleichzeitig als Bühnenraum für Performances dient. Wie der Titel der Arbeit bereits impliziert, stellt die Künstlerin auf poetische Art und Weise eine «Sammlung unterdrückter Stimmen» vor, die durch unterschiedliche Keramiken repräsentiert und durch eine Performance aktiviert werden. Thematisch knüpft Kot’átková dabei an den Diskurs zur Biopolitik an, wie er etwa von Michel Foucault oder Giorgio Agamben geprägt wurde. Foucault, der den Begriff in seinem Buch Der Wille zum Wissen (1976) einführt, beschreibt darin die Tendenz des modernen Staates, den menschlichen Körper immer stärker zu kontrollieren, und dafür die unterschiedlichsten Disziplinierungstechniken einzuführen. Kot’átkovás Arbeit kann dabei als Reaktion gelesen werden, die anhand von «Körpern und Objekten etwas Neues entstehen lässt und Identitäten neu verhandelt». Das Sammlungswerk wird als dreitägiges Interlude zum ersten Mal in der Schweiz präsentiert.

Die gebürtige Tschechin lebt und arbeitet in Prag. Sie studierte an der Academy of Fine Arts und Applied Arts in Prag, wo sie 2015 ihr Studium mit dem Doktorat abschloss, und am San Francisco Art Institute. Neben diversen Gruppenausstellungen in Europa und den USA stellte Eva Kot’átková u.a. in der Modern Art Oxford (2013), im Kunstverein Braunschweig (2013), in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (2014), in der Juan Miró Foundation, Barcelona (2015), und dem MIT List Visual Art’s Center, Cambridge (Massachusetts, 2015) aus.

Öffnungszeiten:

Di / Mi / Fr 11:00–18:00
Do 11:00–20:00
Sa / So 10:00–17:00
1. Weihnachtstag 25. Dezember geschlossen
2. Weihnachtstag 26. Dezember 10:00–17:00
Neujahrstag (1. Januar) 10:00–17:00
Berchtoldstag (2. Januar) 10:00–17:00

Eintrittspreise:

Erwachsene: CHF 12
Ermässigt: CHF 8
Do 17:00–20:00: Eintritt frei
Dauerkarte «20 – An Exhibition in
Three Acts»: CHF 20
<p><strong>Eva
Kot’átková, <em>Collection of Suppressed Voices</em>, 2014, Stahl, gebrannter
Ton, Prints auf Papier, Karton, Kreide, Körbe, Holz, Grösse variabel, Sammlung
Migros Museum für Gegenwartskunst, Foto: Dawn Blackman, </strong><strong>Frieze Art Fair London 2015,
Courtesy Meyer Riegger</strong></p>

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Eva Kot’átková, Collection of Suppressed Voices, 2014, Stahl, gebrannter Ton, Prints auf Papier, Karton, Kreide, Körbe, Holz, Grösse variabel, Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, Foto: Dawn Blackman, Frieze Art Fair London 2015, Courtesy Meyer Riegger